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„Das, was war, wirkt auf uns allemal tiefer, als das, was ist.“ (Egon Friedell)

In der Zeit von 1942 bis 1945 beschäftigte das Vorgängerunternehmen Schlothauer mehr als 250 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, zum Beispiel aus Russland und Frankreich. Sie mussten unter anderem Zünderteile für die Flugzeuge Ju 52 und Ju 88 herstellen. Um dem Leben, Arbeiten und Sterben der Menschen zu gedenken und dieses zu würdigen, fand am 28.09.2016 ein Festakt statt.

Die Mitarbeiter setzten sich bereits im Vorfeld intensiv mit der Vergangenheit des eigenen Unternehmens auseinander und gestalteten dazu im Rahmen eines Workshops ein Denkmal, das zu dieser Veranstaltung enthüllt wurde. Neben öffentlichen Vertretern der Region aus Politik und Kultur waren auch zwei Historikerinnen aus Eisenach geladen, die die geschichtlichen Hintergründe zu den Geschehnissen näher erläuterten.